Berlin | 12. März 2010 | 20 Uhr
"... er spricht wie einer, der nirgends herkommt"
Übersetzer in der schönen Literatur
Mit Terézia Mora, Kristof Magnusson und Gernot Wolfram
Moderation Frauke Meyer-Gosau
Literaturwerkstatt, Kulturbrauerei Haus 8.0,
Knaackstr. 97, 10435 Berlin
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Ein literarischer Abend mit Autoren, die über Übersetzer schreiben und zuweilen selber Übersetzer sind, mit Geschichten von pfennigfuchsenden Furien, prekären Existenzen, heimlichen Grenz- und unheimlichen Doppelgängern.
Terézia Mora, geboren in Sopron, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin aus dem Ungarischen u.a. von Péter Esterházys "Harmonia caelestis". Werke (u.a.): "Seltsame Materie", (1999); "Alle Tage" (2004); "Der einzige Mann auf dem Kontinent" (2009).
Kristof Magnusson, geboren in Hamburg, ausgebildeter Kirchenmusiker und Autor, schreibt Theaterstücke (Männerhort, 2002) und Romane ("Zuhause", 2005, "Das war ich nicht", 2010) und übersetzt aus dem Isländischen, u.a. Einar Kárason.
Gernot Wolfram, geboren in Zittau, arbeitet als Autor und Publizist. Werke (u.a.): "Der Fremdländer" (2003), "Samuels Reise" (2005), "Radio Babylon" (2008), "Paul Celan - Der Dichter des Anderen" (2009).
Frauke Meyer-Gosau, geboren in Bremen, lehrte als Literaturwissenschaftlerin in Slowenien, Australien und den USA. Seit 2002 ist sie Redakteurin und Autorin der Zeitschrift "Literaturen".
Eine Veranstaltung der WELTLESEBÜHNE in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Verbands der Literaturübersetzer VdÜ und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.