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Weltlesebühne

Freiburg | 23. Oktober  2009 | 20 Uhr
Infinite Jest | Ulrich Blumenbach über David Foster Wallace
Mit: Ulrich Blumenbach
Moderation: Jürgen Reuß

Galerie Alter Wiehrebahnhof
Urachstr. 40
79102 Freiburg
Eintritt: 5,00/3,00 €

1996 erschien INFINITE JEST in den USA und machte den Schriftsteller David Foster Wallace über Nacht zum Star. Nicht allein der schiere Umfang, sondern vor allem die sprachliche Kreativität, die ungeheure Themenvielfalt, die Gesellschaftskritik und Analyse sowie der Humor machen den Roman zum Meilenstein der amerikanischen Literatur. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben. Sechs Jahre lang hat der Basler Übersetzer Ulrich Blumenbach an der Übertragung von Wallaces Opus magnum gearbeitet; unter dem Titel UNENDLICHER SPASS ist das Buch nun auch deutschsprachigen Lesern zugänglich:

»Unendlicher Spaß« - so nannte James Incandenza seinen Film, der Menschen, die ihn anschauen, so verhext, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit außergewöhnlichen intellektuellen Fähigkeiten, studiert an der Enfield Tennis Academy (ETA), die von seinem Vater gegründet wurde. Hier sowie im nahe gelegenen Ennet-House, einem Entziehungsheim für Drogenabhängige, spielt ein Teil der überbordenden Handlung, die jeden literarischen Kosmos sprengt - in einem leicht in die Zukunft versetzten Amerika, das mit Kanada und Mexiko die »Organisation der nordamerikanischen

Eine Veranstaltungskooperation von Literaturbüro Freiburg, josfritz Buchhandlung und Weltlesebühne
   

Freiburg | 30. September 2009 | 20 Uhr
IN Freiburg Übersetzt | lesung und Ausstellung
"Nach Golde drängt, / Am Golde hängt / Doch alles.
Ach wir Armen!" Johann Wolfgang von Goethe

Es lesen aus ihren Übersetzungen:
Adelheid Zöfel, Beate Thill, Birgitta Höpken, Christoph Trunk, Cornelia Holfelder-von der Tann, Katja Meintel, Maja Ueberle-Pfaff, Sabine Grebing, Sabine Grimm, Stefanie Fahrner und Tobias Scheffel

Stadtbibliothek Freiburg
Münsterplatz 17, 79098 Freiburg
Eintritt frei

Zum Auftakt der Bücherausstellung ‚In Freiburg übersetzt', die alljährlich im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse in der Stadtbibliothek Freiburg aktuelle Übersetzungen ins Deutsche präsentiert, lesen Übersetzerinnen und Übersetzer aus Freiburg und der Region aus ihren Werken. In Zeiten der Wirtschaftskrise geht die diesjährige Lesung der Bedeutung des Geldes in der übersetzten Literatur nach. So greift z.B. Mark Vernon in seinem Buch »Worüber du reden kannst, darüber musst du nicht schweigen« (2008 ins Deutsche übertragen von Christoph Trunk) auf den Dandy-Klassiker Oscar Wilde zurück: »Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.«
Der Abend verspricht nicht nur eine breite Schau des Freiburger Übersetzerwirkens, sondern schließt auch ein attraktives Gewinnspiel ein.

Die Ausstellung in der Stadtbibliothek ist geöffnet vom 30. September bis 17. Oktober 2009.

Eine Veranstaltung von Literaturbüro Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg im Rahmen des bundesweiten Übersetzerzusammenschlusses 'Weltlesebühne', konzipiert von Übersetzern des Literatur Forum Südwest e.V.

Einen Artikel der Badischen Zeitung vom 29.9.2009 finden Sie hier.

   

Freiburg | 10. Februar 2009 | 20 Uhr
Sprechen über Sprache

Mit Beate Thill über J.M.G. Le Clézio

Galerie im Alten Wiehrebahnhof,
Urachstr. 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Der Literaturnobelpreis 2008: Jüngst wurde er dem französischen Schriftsteller Jean-Marie Gustave Le Clézio verliehen. Und sein jüngstes Buch wiederum, Raga - Besuch auf einem unsichtbaren Kontinent, hat die Freiburger Übersetzerin Beate Thill ins Deutsche übertragen. Auf der Grundlage dieses literarischen Reiseberichts über Ozeanien wird sie Autor und Werk vorstellen und auf die besonderen Herausforderungen in der Übersetzung eingehen. Dazu werden Textauszüge des Autors zweisprachig, auf französisch und auf deutsch, rezitiert.

Mit dem Roman Désert (dt. Wüste) erzielte Le Clézio 1980 seinen Durchbruch. Als »Erforscher einer Menschlichkeit außerhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation« beschrieb ihn die Schwedische Akademie in ihrer Begründung zur Preisvergabe. Geboren wurde Le Clézio am 13. April 1940 als Sohn einer Französin und eines britischen Mediziners in Nizza. Mehrere Jahre seiner Kindheit verbrachte er in Nigeria. Nach dem Studium der Philosophie und Literatur lehrte er in Thailand und Mexiko und arbeitete als Lektor in Großbritannien und Frankreich, widmete sich jedoch bald ausschließlich dem eigenen Schreiben.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Centre Culturel Français Freiburg.

   
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