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Weltlesebhne

Köln | 30. September 2014 | 12.00 - 18.00 Uhr
gläserner übersetzer

Peter Klöss, Pauline Kurbasik, Dorothee Merkel, Sabine Müller, Heike Reissig, Jutta Wurm u.a.
arbeiten an Übersetzungen aus dem Italienischen, Englischen, Französischen und Indonesischen

Ort: Lengfeld’sche Buchhandlung, Kolpingplatz 1, 50667 Köln


Köln | 30. September 2014 | 19.30 Uhr
die stimme des übersetzers

Podiumsgespräch mit Gundula Schiffer (Hebräisch), Larissa Bender (Arabisch) und Sabine Müller (Indonesisch)
Moderation: Achim Wurm

Ort: Lengfeld’sche Buchhandlung, Kolpingplatz 1, 50667 Köln

In beiden Schaufenstern der Lengfeld'schen Buchhandlung, die aus zwei nebeneinanderliegenden Ladenlokalen besteht, sitzt den ganzen Tag über je ein Übersetzer zwischen den ausgelegten Büchern (nach Möglichkeit Übersetzungen!). Beide übersetzen denselben Text. Im Laufe des Tages wird aus dem Arabischen, dem Hebräischen, dem Indonesischen, dem Tibetanischen, dem Englischen und dem Italienischen übersetzt. Das Laufpublikum wird durch die ungewohnte/bewegliche „Deko“ angeregt, stehenzubleiben, sich zu wundern und im Idealfall die entstehenden Übersetzungen zu vergleichen und zu diskutieren: Welche Version erscheint gelungener, und warum? Habe ich eine andere/bessere Idee? Am Abend (19.30-21.30 Uhr) Podiumsgespräch zum Thema: Die Individualität der Stimme des Übersetzers.

Kunststiftung NRW

Köln 28. März 2014 20.00 Uhr
Graphic Novels – Neuland für ÜbersetzeR?
Die Übersetzerinnen Anja Kootz und Gundula Schiffer diskutieren mit Christopher Bünte (Egmont Graphic Novels).
Moderation: Larissa Bender

Ort: Lengfeldsche Buchhandlung
Kolpingplatz 1, 50667 Köln
Eintritt frei

Kafkas "Prozess" als Graphic Novel? Und dies auch noch als Rückübersetzung aus dem Französischen? Ein neuer Trend geht um: Graphic Novels holen den Comic aus der Genre-Ecke und katapultieren ihn in den Fokus der ersten Adressen der deutschen Verlagslandschaft. Ob Suhrkamp, KiWi oder Mare – viele deutsche Verlage sind auf den Graphic-Novel-Zug aufgesprungen.
Was bedeutet das für die Übersetzer? Und was für das Verständnis und die Zukunft der Literatur? Welche neuen Aspekte können Graphic-Novel-Adaptionen zum Beispiel Kafkas Romanen hinzufügen? Warum nehmen sich Graphic Novels häufig äußerst komplexer Themenbereiche an? Welche Anforderungen werden den Übersetzern von Graphic Novels abverlangt?
Über diese und andere Aspekte unterhält sich die Kölner Übersetzerin und Journalistin Larissa Bender mit Christopher Bünte, Redakteur bei dem 2013 gegründeten Graphic-Novel-Label des Egmont Verlags, sowie den Übersetzerinnen Gundula Schiffer und Anja Kootz.

Anja Kootz übersetzt aus dem Französischen und Englischen und war 2011 Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für französische Literaturübersetzer. Im Bereich Graphic Novel hat sie Adaptionen verschiedener Kafka-Texte (u. a. "Das Schloss" des tschechischen Zeichners Jaromír 99) sowie Biographien über Marx und Freud übersetzt.


Gundula Schiffer hat Literaturübersetzen in Düsseldorf studiert und 2010 über die Poesie der Psalmen in der Übersetzung von Moses Mendelssohn promoviert. Sie hat Lyrik von Lea Goldberg und Tal Nitzán übersetzt, Theaterstücke von Anat Gov und Stephen Clark sowie die Graphic Novel "Das Erbe" von Rutu Modan (Carlsen 2013).


Christopher Bünte war mehrere Jahre als freier Autor, Redakteur, Lektor und Übersetzer für Comic-verlage tätig. 2009 schrieb er zusammen mit Veronika Mischitz die Graphic Novel "Kleiner Vogel rot". Seit 2013 arbeitet er als verantwortlicher Redakteur bei den Egmont Verlagsgesellschaften.


Larissa Bender, studierte Islamwissenschaftlerin, ist Übersetzerin aus dem Arabischen, Journalistin mit Schwerpunkt Syrien und arabische Literatur sowie Dozentin für Arabisch. Zu ihren Übersetzungen zählen Werke u. a. von Abdalrachman Munif, Youssef Ziedan, Jabbour Douaihy und Samar Yazbek.

Eine Veranstaltung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) in Zusammenarbeit mit der Weltlesebühne. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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